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Metroplan Holding GmbH

Technische Beratung
Effizienzsteigerung bedeutetet für uns häufig Fabrikreorganisation.
Dipl.-Wirt.-Ing. Matthias Göke, Geschäftsführender Gesellschafter

Über aktuelle Marktschwingungen im industriellen Umfeld berichtet Matthias Göke von der Metroplan Holding GmbH.


Wo liegen Ihre Leistungsschwerpunkte, und welche Schwingungen nehmen Sie aktuell am Markt wahr?

Wir arbeiten schwerpunktmäßig im Kontext der Fabrikplanung und -reorganisation. Beides sind maßgebliche Bausteine, um die unternehmerischen Ziele im industriellen Umfeld zu erreichen: die Fabrikplanung vorwiegend als Aktivität im Rahmen von Wachstumsbestrebungen, die Fabrikreorganisation als Maßnahme zur Effizienzsteigerung unter Berücksichtigung restriktiver Bedingungen. Bei Letzterem nehmen wir aktuell ein verstärktes Nachfrageverhalten in vielen Branchen wahr – was wahrscheinlich auch mit der wirtschaftlichen Gesamtsituation zusammenhängt.

Wie gehen Sie bei einem solchen Thema vor?

Krisenbedingt hatte das Thema Liquidität in den letzten Monaten vielerorts absolute Priorität – zum Glück sind aktuell erste Entspannungstendenzen zu erkennen, die sich auf die Aktivitäten in den Industriebranchen auswirken. In der Folge geht es aber gerade noch weniger um Wachstum, sondern vielmehr um Effizienzsteigerung. Bei Reorganisationsvorhaben untersuchen wir daher die historisch gewachsenen Strukturen, die eine sukzessive Entfernung vom Betriebsoptimum der Fabrik bedingen und dadurch die Effizienz belasten. Anschließend entwickeln wir flexible, adaptionsfähige Systeme, die Entwicklungsprognosen frühzeitig berücksichtigen und belastbare Strukturen aufweisen.

Haben Sie ein konkretes Praxisbeispiel für einen solchen Fall?

Aktuell haben wir unterschiedliche Projekte, bei denen diese Herausforderung im Mittelpunkt steht, zum Beispiel im Automotive-Bereich. Über ein valides Datengerüst leiten wir die Treiber der einsetzenden Negativentwicklung ab und stellen die Zukunftsanforderungen transparent heraus. Die Harmonisierung dieser beiden Komponenten mündet dann in einem Fabriklayout mit optimaler Flächenanordnung und einer maximal effizient ausgerichteten Produktionslogistik. Der Kunde kennt am Ende die Leistungsgrenzen seiner Fabrik und kann Entscheidungen auf Basis valider Parameter treffen.