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Hanselmann & Compagnie GmbH

Managementberatung
Der persönliche Austausch bleibt wichtig.
Projektleiter Johannes

Johannes, wie erfahren Sie als Berater die Zeit während der Pandemie?

Vor der Pandemie waren wir mit unseren Kunden täglich im persönlichen Face-to-Face-Austausch. Bei Videokonferenzen gibt es nun Bedürfnisse, die der Kunde nicht immer vollständig artikulieren kann. Dies zu antizipieren und für den Kunden „vorzudenken“ ist ein Erfolgsfaktor. Wir vereinbaren daher aktuell wenigstens einen wöchentlichen Präsenztermin mit unseren Kunden – unter Einhaltung der Hygienevorschriften.

Katharina, welche Hürden müssen Sie im operativen Alltag meistern?

Wir müssen unsere Kunden zwischenmenschlich abholen, um Vertrauen aufzubauen. Wer im Homeoffice arbeitet, muss sich auf neue Anforderungen einstellen. Aufgrund der aktuell oftmals erhöhten Personalfluktuation unterstützen wir das Management unserer Kunden unter anderem beim Onboarding neuer Führungskräfte – durch eine schnelle und digitale, fachliche Befähigung des Mitarbeiters sowie mit einer umsichtigen Begleitung in den jeweiligen Fachbereichen.

Simon, was verändert sich für Berater durch die neue Meeting-Kultur?

Zu Beginn der Pandemie waren die IT-Systeme durch den Homeoffice-Einsatz häufig überlastet. Onlinemeetings müssen besonders vorgesteuert und moderiert werden, um alle einzubinden. Eine Herausforderung ist auch die fehlende Körpersprache. Wenn ich eine Frage ohne Blickkontakt in die Runde stelle, fühlt sich niemand angesprochen. Die direkte Einbindung Einzelner muss aber so formuliert werden, dass sie sich nicht vorgeführt fühlen.

Nico, wie machen Sie die Kunden für die Digitalisierung fit?

Etwa durch tägliche digitale Projekte. Klare Aufgabenverteilung und Strukturierung des Projektteams sind dabei sehr wichtig. Der Mix aus digitalen Konferenzen und Meetings beim Kunden vor Ort hat sich bewährt. Zwar dürfte die Berechtigung von Geschäftsreisen und Präsenzterminen künftig stärker hinterfragt werden. Zugleich ist es aber nicht realistisch, diese komplett abzuschaffen, da dann der persönliche Kundenkontakt fehlt.